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authorMatthias Andreas Benkard <code@mail.matthias.benkard.de>2026-08-22 21:32:46 +0200
committerMatthias Andreas Benkard <code@mail.matthias.benkard.de>2026-08-22 21:32:46 +0200
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Die Erklärung nennt, wer die Abrufe tatsächlich sieht
Die Browserfassung geht seit der Umstellung des Webpakets über Cloudflare Workers; die Datenschutzerklärung beschrieb aber weiterhin den Zustand davor. Sie sprach von Zugriffsprotokollen, die „nach 14 Tagen“ gelöscht würden, und von einem Dienstleister „innerhalb der Europäischen Union“. Beides traf nicht mehr zu: Die Verbindungsdaten fallen beim Auftragsverarbeiter an, nicht beim Verantwortlichen, die Löschfrist bestimmt jener und nicht dieser, und übermittelt wird in die Vereinigten Staaten. Eine Erklärung, die den Betrieb nicht trifft, verfehlt Art. 13 DSGVO gerade dort, wo sie gebraucht wird. Der Abschnitt über die Zugriffsprotokolle sagt nunmehr, was anfällt, weshalb es anfällt — Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, sicherer Betrieb und Abwehr von Angriffen — und wo es liegt: bei Cloudflare, gelöscht nach dessen Fristen, ohne dass der Verantwortliche Protokolle oder Auswertungen abriefe. Eine eigene Tagesfrist steht dort nicht mehr, denn sie könnte nur wieder veralten. Sie bleibt allein für die eigene Auslieferung mit nginx genannt, die als Nebenweg offen ist. Ein neuer Abschnitt benennt die Auslieferung selbst: Cloudflare Germany GmbH und Cloudflare, Inc. als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO, Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c für die Übermittlung und die Zertifizierung unter dem EU-US Data Privacy Framework, letztere ausdrücklich als Angabe des Anbieters gekennzeichnet. Offen ausgesprochen ist auch, was das technisch bedeutet: Der Mittler beendet die Transportverschlüsselung und sieht die Abrufe. Er sieht nicht die ausgewerteten Dokumente, denn diese werden überhaupt nicht übertragen — die tragende Aussage der Erklärung bleibt ungeschmälert, und sie bleibt es gerade deshalb, weil im Browser gerechnet wird. Zu den Cookies tritt hinzu, dass auch Cloudflare für die bloße Auslieferung keine setzt und im Angriffsfall allenfalls ein kurzlebiges, technisch notwendiges hinzukommt (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Web Analytics, Logpush, Bot Management und Turnstile sind nicht eingeschaltet; darauf ist die Erklärung zugeschnitten, und § 15 des README sagt fortan, dass ihr Einschalten sie zu ergänzen zwingt. Eine Standangabe schließt die Seite, damit ein späterer Wechsel der Betriebsart als Wechsel erkennbar bleibt. Berührt sind allein statische Ressourcen; dreihundertfünfundzwanzig Testfälle bestehen unverändert. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> Change-Id: I0dca91a42702e5cf8b5e400a351f980ca0f08d42
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