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Achtundfünfzig Java-Dateien brauchen dieselben zwei Zeilen, und jede künftige
braucht sie ebenfalls. Von Hand gesetzt, hielte das keinen Monat: Die eine Datei,
die man vergisst, ist genau die, an der es später auffällt.
Spotless führt daher fortan einen „licenseHeader“ mit dem Wortlaut, den die
übrigen Dateien schon tragen. Der voreingestellte Trenner für Java ist das
Schlüsselwort „package“; die Kopfzeilen treten also über die Paketangabe, und
Spotless prüft und ergänzt sie bei jedem Lauf.
Dabei hat sich ergeben, dass „src/wasm/java“ der Formatprüfung bislang verborgen
war. Das Verzeichnis tritt dem Quellbaum erst im Profil „wasm“ bei, und zwar
durch das Build-Helper-Plugin; im gewöhnlichen Bau sah Spotless es nie. Die
Quellverzeichnisse sind deshalb ausdrücklich benannt („src/*/java/**/*.java“),
was zugleich die doppelte Erfassung unter dem Profil vermeidet.
Als Folge sind „BrowserMain“ und „InflaterErsatz“ erstmals umformatiert worden.
Es geht dabei allein um das Satzbild — ein umbrochener Kommentarsatz und vier
Annotationen, die nunmehr je auf eigener Zeile stehen; am Sinn ändert sich
nichts. Sie stehen hier bewusst neben den Kopfzeilen und nicht in einem eigenen
Commit, denn beides folgt aus derselben Einstellung und wäre getrennt nicht
nachvollziehbar.
Der Lauf von „spotless:apply“ hält achtundfünfzig Dateien sauber.
Dreihundertfünfundzwanzig Testfälle bestehen unverändert.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Change-Id: I3a41b93108ad13ed16f78385d6272e5c10a255a1
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Bisher lief die Weboberfläche auf einem JDK-HttpServer: Uploads landeten als
temporäre Dateien auf dem Server, die Synopse entstand dort. Das kostete
Betrieb (systemd, Reverse Proxy, Rate-Limiting, Timeouts) und verlangte ein
Datenschutzversprechen, das nur zusicherbar, nicht nachprüfbar war — gerade
Entwurfstexte verließen den Rechner der Nutzer:innen.
Neu übersetzt `./mvnw -Pwasm package` dieselbe Pipeline mit GraalVM Web Image
(`native-image --tool:svm-wasm`) nach WebAssembly, PDFBox eingeschlossen.
Ausgeliefert werden nur noch statische Dateien; gerechnet wird im Browser.
Die erzeugte Synopse ist byteweise identisch mit der der Befehlszeile
(SHA-256 verglichen für IfSG 48/27/21 und BayJG 151/3/54).
Die Befehlszeile bleibt unberührt: `./mvnw package` erzeugt unverändert das
JAR, alle Optionen und Meldungstexte sind gleich, das Wasm-Profil ist rein
additiv und verlangt Oracle GraalVM 25.1+ (die CE hat kein Web Image).
Portabilitätsschnitt (nützt beiden Fassungen):
* `Quelle` (Name + Bytes) ersetzt `Path` in der Pipeline; nur die
Befehlszeile kennt noch ein Dateisystem. Der Name trägt genau den
bisherigen `getFileName()`-Text, damit Warnungen und Quellenzeile
wortgleich bleiben.
* `DateiTyp` erkennt PDF/XML/Klartext an den Signaturbytes. Tika entfällt —
eine schwergewichtige Abhängigkeit samt ServiceLoader- und
XML-Konfiguration weniger, was der Wasm-Übersetzung unmittelbar zugutekommt.
Vier Eigenheiten von Web Image, die der Quelltext jeweils an Ort und Stelle
vermerkt:
* `java.util.zip.Inflater` ist nicht angebunden (GR-65205), ohne Inflate ist
kein PDF lesbar. `InflaterErsatz` substituiert ihn durch jzlib.
* Typisierte JS-Felder lassen sich nicht nach `byte[]` umsetzen
(„byteArrayHub is not defined“); der Dateiinhalt wandert als Base64.
* JULs Standardformatter ruft `StackWalker`, den es dort nicht gibt.
* Im Worker fehlt `document.currentScript`, worauf die Laufzeit das
Wasm-Modul neben `worker.js` sucht; die VM wird deshalb mit ausdrücklichem
Pfad ein zweites Mal gestartet.
Die Reachability-Metadaten stammen aus einem Lauf des Tracing-Agents über die
Pipeline; die PDFBox- und FontBox-Ressourcen sind als Globs ergänzt, sonst
scheitern PDFs an „Could not find referenced cmap stream Identity-H“.
Entfallen: WebMain, UploadHandler, StaticHandler, Multipart und die
systemd-Unit. Die nginx-Vorlage liefert jetzt statische Dateien aus, und die
Datenschutzseite sagt, was nun stimmt: Die Dateien verlassen den Rechner
nicht.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Change-Id: I38faf2ac0f764d601f080d4276babe4747773683
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