From 9feaf3b9eebd79a37a252c2ffdf241f4190b2637 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Matthias Andreas Benkard Date: Mon, 24 Aug 2026 07:37:17 +0200 Subject: Der Browser bekommt den Notausgang, den die Befehlszeile schon hatte MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit Die Browserfassung galt als die vollwertige zweite Fassung des Erzeugnisses. Zwei Angaben der Befehlszeile fehlten ihr aber: die Beschränkung auf einen einzelnen Artikel und die Ausgabe des maschinell gelesenen Textes. Die erste war im Vordruck nicht vorgesehen, obwohl Arbeiter und Rechenwerk den Wert längst durchreichten — das Formular sandte an ihrer Stelle hart einen leeren Wert. Die zweite war überhaupt nicht erreichbar. Das Fehlende wiegt ungleich. Die Artikelangabe erspart Mühe; die Textausgabe dagegen ist der einzige Weg, einem unerklärlich unangewandten Befehl auf den Grund zu gehen. Wer im Browser arbeitete, stand vor einem Ergebnis, das er nicht nachprüfen konnte, und war auf die Befehlszeile verwiesen — also gerade auf das, was die Browserfassung entbehrlich machen sollte. Die Textgewinnung wandert deshalb aus der Befehlszeilenklasse in den gemeinsamen Kern (Pipeline.extrahiereText); beide Fassungen nehmen fortan denselben Weg. Der Vordruck erhält das Feld „Anzuwendender Artikel“ und das Ankreuzfeld „Statt der Synopse nur den maschinell gelesenen Text der Änderungsdokumente ausgeben“; das Ergebnis kommt wie die Synopse als Verweis zum Öffnen und Sichern. Nebenbei verträgt die Umsetzung nach Wahrheitswerten nun ein nicht gesetztes Feld, das als „undefined“ herüberkommt. Das Handbuch zählt die Absätze des § 14 wieder fortlaufend — es führte (6) und (7) zweimal — und stellt die Angaben des Vordrucks den Schaltern des § 6 Absatz 2 gegenüber. Eine neue Prüfung hält die Ausgabe des Notausgangs gegen den Text, den der Parser bekommt: Führte sie einen anderen vor, so wiese sie in die Irre. Der Prüfbestand umfasst hiernach 335 Prüfungen, sämtlich grün; REUSE meldet 174/174. Co-Authored-By: Claude Opus 5 Change-Id: I2a9aee042b6454f8d591bc415a5c6f1c1e7b40b6 --- FASSUNGEN.txt | 59 +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ 1 file changed, 59 insertions(+) (limited to 'FASSUNGEN.txt') diff --git a/FASSUNGEN.txt b/FASSUNGEN.txt index 73665fb..7d13d8d 100644 --- a/FASSUNGEN.txt +++ b/FASSUNGEN.txt @@ -20,6 +20,65 @@ Vorbemerkung zur Führung dieses Verzeichnisses gelegte Ausdrucksweise entsprechend. +════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ + Fassung vom 24. August 2026, + zuletzt geändert durch die am 24. August 2026 vorgenommenen Änderungen +════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ + +Die Browserfassung ist seit ihrer Einführung als die vollwertige zweite Fassung +des Erzeugnisses ausgegeben worden; sie war es nicht. Zwei Angaben, die die +Befehlszeile seit jeher kennt, fehlten ihr: die Beschränkung auf einen einzelnen +Artikel und die Ausgabe des maschinell gelesenen Textes. Die erste war im +Vordruck nicht vorgesehen, obgleich Arbeiter und Rechenwerk den Wert längst +durchreichten — das Formular sandte an ihrer Stelle einen leeren Wert. Die zweite +war überhaupt nicht erreichbar. + +Das Fehlende wiegt ungleich: Die Artikelangabe erspart Mühe, die Textausgabe +dagegen ist der einzige Weg, einem unerklärlich unangewandten Befehl auf den +Grund zu gehen. Wer im Browser arbeitet, stand vor einem Ergebnis, das er nicht +nachprüfen konnte, und war auf die Befehlszeile verwiesen — also gerade auf das, +was die Browserfassung entbehrlich machen sollte. + + +Artikel 1 +Gemeinsame Textgewinnung + +(1) Die Gewinnung des Änderungstextes wird aus der Befehlszeilenklasse in den + gemeinsamen Kern verlegt („Pipeline.extrahiereText“). Befehlszeile und + Browser nehmen fortan denselben Weg; die Ausgabe des Schalters + „--extract-only“ bleibt unverändert. + +(2) Eine Prüfung hält die Ausgabe gegen das, was der Parser bekommt. Führte der + Notausgang einen anderen Text vor, so wiese er in die Irre. + + +Artikel 2 +Ergänzung des Vordrucks + +(1) Der Vordruck erhält das Feld „Anzuwendender Artikel“; ohne Eintragung bleibt + es beim bisherigen Verhalten, dass alle Artikel angewandt werden, deren + Einleitung das Stammgesetz nennt. + +(2) Er erhält ferner das Ankreuzfeld „Statt der Synopse nur den maschinell + gelesenen Text der Änderungsdokumente ausgeben“. Der Text wird als Verweis + zum Öffnen und Sichern bereitgestellt; er lässt sich von Hand berichtigen und + als Klartextdatei wieder einreichen. + +(3) Ein nicht gesetztes Feld kommt aus dem Fenster als „undefined“ herüber; die + Umsetzung nach Wahrheitswerten trägt dem nunmehr Rechnung, statt daran zu + scheitern. + + +Artikel 3 +Berichtigung des Handbuchs + +(1) § 14 führte die Absatznummern (6) und (7) zweimal. Die Absätze werden + fortlaufend gezählt; der Verweis in § 4 wird angepasst. + +(2) In § 14 wird ein Absatz eingefügt, der die Angaben des Vordrucks den + Schaltern des § 6 Absatz 2 gegenüberstellt. + + ════════════════════════════════════════════════════════════════════════════════ Fassung vom 23. August 2026, zuletzt geändert durch die am 23. August 2026 vorgenommenen Änderungen -- cgit v1.2.1